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Publikationen

 

Texte zum Jenaer Universitätsjubiläum

 

Band 1

Das Spezifikum universitärer Bildung

hrg. von der Friedrich-Schiller-Universität, Jena 2007 (ISBN 978-3-938203-56-9).

Die Denkschrift der Friedrich-Schiller-Universität Jena sucht die Frage zu klären, wie das Spezifikum universitärer Bildung unter den heute veränderten hochschulpolitischen Bedingungen bestimmt werden kann. Dabei wird die These entfaltet, dass die untrennbare Verflechtung von Forschung und Lehre als Grundlage sowie eine Gewichtung von Sach-, Sozial- und Urteilskompetenz als Ziel Kriterien für universitäre Bildung sind. Vor diesem Hintergrund werden Anforderungen an Studierende und Lehrende formuliert sowie gegenwärtige und zukünftige Rahmenbedingungen von Universität analysiert.

 

 

Band 2

Symbole der Erinnerung. Insignien der Universität

hrg. von Klaus Dicke, Jena 2008 (ISBN 978-3-938203-71-2).

"ME AVSPICE COEPIT DOCERE GENA" - "auf meine Veranlassung und unter meinen Schutz hat Jena zu lehren begonnen": Diese Umschrift auf dem Siegel der Universität erinnert bis auf den heutigen Tag jeden, der eine Urkunde oder einen Brief der Friedrich-Schiller-Universität erhält, an die Gründung der Alma Mater. Johann Friedrich I. und seine Söhne hatten ihr ein altes Kloster, das heutige Collegium Jenense, zur Verfügung gestellt. Das Wappen der Dynastie ziert noch heute den alten Turm im Collegium. Mit der Erlangung des königlichen Privilegs war die Salana eine voll anerkannte Universität. Sie verfügte nun auch über Zeichen der Repräsentation, wie Siegel und Zepter. Dreihundert Jahre später, anläßlich des Jubiläums von 1858, erhielt sie aus der Hand ihrer fürstlichen Erhalter eine Rektorenkette und ein Historienbild, das den Rektor, die Dekane, den Kurator und die Pedelle zeigt. Das öffentliche Ansehen der Universität ist eng mit dem Wirken ihres außerordnetlichen Professors Friedrich Schiller verbunden, dessen Name sie seit 1934 rägt. Doch reicht die Erinnerung an Schiller viel weiter zurück und fand bereits um die Mitte des 19. Jahrhunderts in einem Denkmal ihren Niederschlag. Diese Medien der Erinnerung werden hier vorgestellt.

 

 

Band 3

Universitäres Leben im Collegium Jenense 1548 bis heute

Katalog zur Dauerausstellung, hrg. von Helmut G. Walther, Jena 2008 (ISBN 978-3-938203-70-5).

Das Ensemble der Gebäude des Collegium Jenense repräsentiert Universitätsgeschichte in einer für Deutschland einzigartigen Weise. Die baulichen Reste des ehemaligen Jenaer Dominikanerklosters dienten seit der Mitte des 16. bis ins 19. Jahrhundert kontinuierlich dem akademischen Unterricht und der Forschung in allen Fakultäten.
Die Jenaer Dauerausstellung, deren Exponate in diesem Katalog präsentiert werden, zeigt die sich wandelnden politischen, sozialen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Universitätsentwicklung bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts, die wissenschaftlichen Leistungen der Professoren und die besonderen studentischen Lebensformen. In jedem Jahrhundert wurde das Collegium mehrfach für neue Lehrformen erweitert und umgebaut. Die wissenschaftliche Horizonterweiterung ließ die Universität seit dem 19. Jahrhundert aus dem Gebäudeviereck des Collegium Jenense auch baulich hinauswachsen, so dass sie sich nun über die ganze Stadt ausbreitete.
Selbstbewusst blickt die 1934 in Friedrich-Schiller-Universität umbenannte Jenaer Alma Mater auf ihre wechselhafte Vergangenheit zurück und ist überzeugt, die Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft erkannt zu haben.

 

 

Band 4

Schätze der Universität. Die wissenschaftlichen Sammlungen der Friedrich-Schiller-Universität Jena
hrg. von Ariane Lorke und Helmut G. Walther, Jena 2009 (ISBN 978-3-938203-81-1).

Die Friedrich-Schiller-Universität Jena verfügt über fast zwei Dutzend wissenschaftliche Sammlungen und Museen. Diese Sammlungsbestände spiegeln in einzigartiger Weise die kontinuierliche Teilhaberschaft der Universität Jena an der internationalen Wissenschafts- und Forschungsgeschichte über viereinhalb Jahrhunderte wider. Die Objekte erzählen mit den Geschichten ihrer Erwerbung und Eingliederung in die Sammlungen von der Bedeutung beständiger Forschung in Jena seit dem 16. Jahrhundert.

Leider können nicht alle Sammlungen ihre Schätze der Öffentlichkeit zugänglich machen. Zu ihrem Jubiläumsjahr präsentierte die Universität daher von Mai bis August 2008 ausgewählte Stücke erstmals einem breiten Publikum. Die Ausstellung fand großes Interesse und Anklang, so dass nun die Sammlungen und ihre Objekte über das Jubiläumsjahr hinaus in einem Sammelband anschaulich gehalten werden sollen. Damit wird auf Dauer ein Eindruck von der Reichhaltigkeit der Jenaer wissenschaftlichen Kostbarkeiten möglich. Der Band informiert über gewichtige Stationen der Wissenschafts- und Forschungsgeschichte und erzählt zugleich spannende Geschichten von den verschlungenen und oft abenteuerlichen Wegen der Objekte nach Jena. Ihr Spektrum umfasst nicht nur menschliche Kulturzeugnisse aus den steinzeitlichen Anfängen, dem Alten Orient, der Klassischen Antike, der Bronze- und frühen Eisenzeit sowie dem islamischen Kulturkreis, sondern auch seltene Pflanzen, ausgestorbene Tierarten, kostbare Mineralien und exotische Gesteine aus den Bereichen von Biologie, Anthropologie und Geologie sowie historische Instrumente aus Astronomie und Medizin


 

Band 5 

100 Jahre Frauenstudium an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Bilanz und Ausblick
hrg. von Elke Wendler und Alexander Zwickies, Jena 2009 (ISBN 978-3-938203-82-8).

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts von etlichen Ärzten und Wissenschaftlern noch zu "Instinktgeschöpfen" degradiert, wußten die Töchter der Alma mater jenensis nach der Öffnung des Immatrikulationsrechtes für Frauen im Jahre 1907 ihre Chancen doch glänzend zu nutzen. Auch wenn sie bis heute in der Gruppe der Hochschullehrer und Forscher oftmals zahlenmäßig unterrepräsentiert sind; inhaltlich und durch überzeugende Qualität der wissenschaftlichen Arbeit war das Wirken von Frauen an der und die Wirkung von Frauen auf die Universität stets prägend. Sie haben dabei oftmals auch gesellschaftliches Neuland betreten und dies aus den jeweiligen Zeitläuften heraus so gut wie möglich zu meistern versucht.

Diese Entwicklung der letzten hundert Jahre in all ihrer Vielschichtigkeit und Vielfalt hinreichend zu beleuchten, ist schier unmöglich. So soll der vorliegende Sammelband auch lediglich Akzente setzen und Exemplarisches herausgreifen, wenn er mehrere, im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten gehaltene Vorträge und Referate vereint. Der thematische Bogen spannt sich dabei von einem Grundlagentext zu Aspekten der sozialen Geschlechtlichkeit hin zur Darstellung aktueller Forschungsansätze, die - wie so oft - auch hier wieder meist von den Frauen selbst verfolgt werden.

Die vorliegende Kompilation möchte also Wesentliches und Essentielles der Jubiläumsveranstaltungen für eine interessierte Leserschaft zusammenstellen, neben der Besprechung historischer Kontexte auch zu generellen Fragen des Frau- und Mannseins sowie den soziokulturellen Konsequenzen informieren - und gleichzeitig zur Nach‑Frage anregen, wie sich seit 1907 die Situation für Frauen an der Hochschule und in der Gesellschaft verändert hat.

 

 

 

 

Die Reihe erscheint bei


IKS Garamond Verlag