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Im Jahr 2008 feiert die Universität Jena ihr 450. Jubiläum. Fragt man sich, was sie über diesen langen Zeitraum geprägt und vital gehalten hat, so kann man dies wohl in einem Wort ihres Namenspatrons Friedrich Schiller zusammenfassen: "Lichtgedanken". Ihr innovatives Potenzial: das Fragen und Denken in ungewöhnlichen Bahnen, hat der Universität Jena die Kraft zu steter Selbsterneuerung und Selbstbehauptung gegeben.

Ein Jubiläum ist immer ein Anlass, den Blick auf das bisher Erreichte zu richten. So gilt mein Dank all jenen, die zum Werden und Wachsen der Universität Jena beigetragen haben - den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Fakultäten und der Verwaltung, den Studierenden und Alumni sowie den engagierten Bürgerinnen und Bürgern, die in Stadt und Region "ihre" Universität mit Rat und Tat unterstützt haben und unterstützen.

Eine solch gelungene und kreative Zusammenarbeit wünsche ich uns allen auch für die Zukunft. Denn ein Jubiläum ist nicht zuletzt ein guter Anlass, sich bewusst dem Kommenden zuzuwenden. Hier sieht sich die Universität Jena in einem intensiven Wettbewerb um die besten Köpfe herausgefordert. Damit auch künftig "Lichtgedanken" an der Friedrich-Schiller-Universität gedeihen und fruchtbar gemacht werden können, stellt sie sich diesem Wettbewerb: Denn ihr Weg soll mittelfristig in die Spitzengruppe der europäischen Universitäten führen. Allen, die dazu beitragen, den Weg zu bereiten und Türen zu öffnen, sei an dieser Stelle gedankt.

Das Jubiläumsjahr steht im Schnittpunkt historischer und künftiger "Lichtgedanken": Doch sein vielfältiges Programm bietet neben der Gelegenheit zu Rückblick und Vorschau ebenso die Chance zur Feier der Gegenwart. Darum lädt Sie die Friedrich-Schiller-Universität herzlich zu ihren Fakultätswochen, Ringvorlesungen, Konzerten und Festveranstaltungen im Jahr 2008 ein: Wir freuen uns sehr, Sie als Gast bei uns begrüßen zu dürfen! Gleichzeitig sei all jenen Studenten und Mitarbeitern in den Fakultäten und der Verwaltung gedankt, die durch ihr Engagement dieses Programm erst möglich machen.

Lassen Sie uns die Schillersche "Gunst des Augenblicks" nutzen, um im Jubiläumsjahr aus Tradition und Gegenwart der Friedrich-Schiller-Universität Kraft für ihre Zukunft zu sammeln.

 

Prof. Dr. Klaus Dicke